9. Tag / 20.11.2014

.. Tagesmotto – auf das Wetter hoffen.

Deswegen ging es nach dem Frühstück gleich an den Strand, es war zwar bewölkt, die Sonne schien aber durch die Wolken und das Wasser war, unserer Meinung nach, glatt.
Die avisierte Nachricht von Marike sollte demnach positiv werden.

Gespanntes Warten und dann die Nachricht, dass alle Häfen, d.h. Maroma und Playa del Carmen, „zu“ sind und deshalb kein Boot fahren kann.
Peng – das hat gesessen. So ein Mist, der nächste tauchfreie Tag stand bevor.

… aber dann überschlugen sich die Ereignisse, erst hieß es, dass es am Nachmittag von der Basis im Puerto Aventuras für uns zum Tauchen geht, wir sollten aber die Buchung bestätigen. Die Boten sind ausgeschwärmt und ich saß allein an der Schaltzentrale und nahm die Nachricht entgegen, dass doch schon an Mittag für uns ein Boot fahren würde, sofern wir diese Buchung kurzfristig bestätigen würden, was zur Folge haben würde, dass wir Hals über Kopf aufbrechen müssten, denn das Taxi würde für die Fahrt ca. 45 bis 50 Minuten benötigen.

… aber wenn man einen braucht ist keiner da, ich also los durch die Anlage und die Bande saß an der Bar. ?

Für mich zu viel, so dass ich erst einmal Dampf ablassen musste, so nach dem Motto „… das wäre meine letzte Ansage und überhaupt“. Ob das gesessen hat, na ja ….!?

Nun gut, es wurde entschieden die beiden Tauchgänge zu nehmen, die Sachen wurden schnell zusammen gesucht, ein Taxi gerufen und los ging es in Richtung Puerto Aventuras.

Die Fahrt war ziemlich ruhig ….. ?

Die Basis befand sich im Dream Resort, dort wo unser Cenotenabenteuer begann.

In Empfang genommen wurden wir von Peter, einem Tauchguide aus England und Salvador, dem Namen nach ein Spanier.

Wir hatten keine Eile, denn wir waren allein auf dem Boot ProDiver 5 und der Tauchplatz war vom geschützt gelegenen Hafen nur etwa 10 Minuten entfernt.

9. Tauchgang / Lobster

Es regnete leicht, die Fahrt war kurz Mit der üblichen Rückwärtsrolle ließen wir uns ins Wasser fallen und trafen uns auf ca. 20 m Wassertiefe. Salvador als Leader zeigte uns ein schönes Korallenriff. Die Sonne hatte Gnade und lies das Riff in einem schönen Fotolicht erscheinen. Schildkröte, eine Schnecke an einer Weichkoralle waren meine begehrten Fotomotive. Leider hatte die GoPro eine Macke und verzögerte die Aufnahmen, so dass einige Aufnahmen nicht ganz scharf geworden sind – meine Tarrierkünste reichen für diese Schwierigkeiten noch nicht aus.

irgendwann nach knapp 50 Minuten kam das Zeichen zum Saftystop – die letzten drei Minuten eines Tauchganges in 5 m Wassertiefe vor dem Auftauchen. Mit der Nase wieder über dem Wasser hieß es nun Leine des Bootes greifen, Bleigürtel bzw. Bleitaschen ab, Flossen ausziehen und an Bord.

Zum P….. ging es zurück in den Hafen.

Eintrag im Logbuch: 55`bei max. 20,8 m

10. Tauchgang / Escuela

Gleich hinter der Hafenausfahrt lag der Spot.

Ein letztes Mal für diesen Urlaub das Geröddel angelegt und rein ins Wasser.

Angekündigt war ein Tauchgang in einem schönen Riff in nicht mehr als 10 m Wassertiefe.

Salvador schlug mit dem Signalstab wie wild an seinen Tank, auf elf Uhr näherte sich eine Schildkröte mit einem beachtlichen Ausmaß. Ganz ruhig kam sie direkt auf uns zu, ich bin ein paar Meter mitgeschwommen und keine Aufnahmen vom Profil machen – sensationell.

Die „wilde Reise“ durch’s Riff ging weiter, hier und da einige Hingucker aber nichts aufregendes.


Aufgrund der geringen Tiefe war es ein Tauchgang von fast einer Stunde, dem gesetzten Zeitlimit, so dass unser letzter Tauchgang mit dem Saftystop zu Ende ging.

Raus und zurück in den Hafen.

Eintrag im Logbuch: 56`bei max. 11,3 m

Das waren ja noch einmal zwei versöhnliche Tauchgänge.

Der Abend klang beim Mexikaner aus, die Einen dann ins Bett und die Anderen zur Disco.

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