03.04.2015 / 4. Tag

In Thailand ist es Spätsommer, die Regenzeit beginnt erst in einigen Wochen.

So ist der Himmel noch blau, leicht durchzogen von weißen Schleierwolken und Klara brennt mit satten 35 Grad vom Himmel.
Ein Grund früher aufzustehen und das Tagwerk noch vor dem Sonnenzenit zu erledigen.
Erledigen im Urlaub? – hört sich erst einmal doof an aber der Gammeltage genug stand für uns fest, dass wir nun Land und Leute sehen wollten.

So war eine Tour mit dem Moped an die Südspitze der Insel genau das Richtige für uns.Los ging’s nach dem Frühstück zum BIG BUDDHA (den habe ich schon 2009 gesehen).

„Sie wurde 2008 (bis auf den Sockel) fertiggestellt und ist einer der markantesten Aussichtspunkte der Insel. Die imposante Marmorstatue ist 45 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 25 Meter am Sockel. Der Buddha sitzt auf einem großen Podest aus stilisierten Lotusblüten und schaut vom Gipfel des Nakkerd Hill (Khao Nakkerd) nach Osten auf die Chalong-Bucht. Für den noch nicht ganz fertiggestellten Sockel kann man gegen eine kleine Gebühr noch Marmorplatten kaufen und mit seinem Namen versehen einbauen lassen.“ Quelle: wikipedia

Immer an der Küste entlang. In der ersten Bucht, der Kata Yai Beach, die erste Attraktion, Einen 2 Mast Segler hat es an den Strand gespült. Da hat der Skipper wohl gepennt. Das Schiff lag querab auf dem Sand, die „Retter“ waren gerade dabei zu retten was zu retten war. Schwer Gerät (Bagger) war positioniert.


Weiter durch an der Küste entlang in Richtung nach Chalong den Hinweisschildern folgend.
Irgendwann waren es noch 5 km und am Fuß des „Buddhaberges“, eine Steigung von satten 20 Grad stand an, war das erste von einigen Elefantencamps unser erster Halt. Für viel Geld müssen diese armen Geschöpfe die Touris zum Buddha hochschaukeln.
Wir haben verzichtet und sind mit dem Moped die Asphaltstraße, stark ansteigend in einigen Kurven, hochgefahren.

Dann ging es mit Karacho und der Leistung von 125 ccm hoch. Die Buddhaanlage selbst hat sich in den letzten 6 Jahren nicht wesentlich verändert. Obgleich die Marmortafeln, mit denen der Buddha verkleidet wird mehr geworden sein müssen. Immer noch sitzt ein Mönch in der großen Halle und segnet, bei Bedarf und Lust, die Besucher.
Aber nicht ohne Kohle – man kauft für 300 Baht (ca. 10 €uro) einen Eimer, darin von der Limo bis zum Besen alles quer Bett. Diesen Eimer überreicht man dem Mönch, der stellt ihn zur Seite und man bekommt ein Bändchen um das linke Handgelenk. Während dieser Zeremonie kommt der zivile Gehilfe, schnappt sich den Eimer und reiht diesen wieder in den Verkauf ein. Alles klar!
Trotzdem die Anlage ist schon imposant und der Blick über die Chalong Bucht ist traumhaft (gerade bei blauem Himmel und weißen Wolken).
Auf der Talfahrt eine Rast mit einem Traumblick.

Anschließend einen Abstecher nach Chalong in den Wat Chalong, einer Tempelanlage mitten in der pulsierenden Stadt.
In der Mittagshitze, wir sind von Schatten zu Schatten gesprungen.
Die Tempel sehr farbenfroh (später auf meiner Flickr Plattform zu sehen), mit Gold verziert und voller Menschen.

… dann ging es weiter in Richtung Südspitze, irgendwann sind wir aber umgedreht und hofften den Geheimtipp der Reiseleitung (einem einsamen Strand in einer romantischen Bucht) gefunden zu haben, über holprige, staubige Wege immer durch den Dschungel. Plötzlich sprang ein Männlein aus dem Busch und wollte Kohle (500 Baht pro Person) haben. Wir drehten um und machten uns auf den Rückweg. Der Strand war privat …

Der Rest der Gang blieb im Hotel (es war zu warm). In der blauen Stunde ging es noch einmal zum Segler, die Anderen wollte sich vom Pech des Skippers überzeugen, für Geli und mich war ein schöner Sonnenuntergang die Belohnung der nochmaligen Fahrt nach Kata Baech.

Bei Dunkelheit mit den Mopeds in der Rushhour nach Patong – sehr gewagt. Erst kurz verloren und dann doch wieder gefunden.
Abendessen in einer Garküche, auch hier waren wir 2009 schon einmal und dem Karfreitag geschuldet gab es Fisch oder Seafood.

Ein Spaziergang über die sündige Maile Patongs beendete den Abend.

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