05.04.2015 / 6. Tag

Der ersehnte, erste Tauchtag – was zunächst mit frühem Aufstehen verbunden ist. Deshalb klingelte gegen halb sieben das iPad (früher waren es noch Wecker).

Transferzeit war gegen acht Uhr. Es ging mit dem Minibus zum Hafen von Chalong.

Im Hafen von Chalong wartet das Tauchboot. Wir tauchen mit den Seafundivers.

Das Einchecken ging schnell, es waren alle Mann an Bord und der Tauchkahn konnte ablegen. Nicht ohne das Anlagen der Schwimmweste, na ja so locker über die Schulter, denn die Lifegard passte auf (so wurde uns vom Tauchguide gesagt), ein Vergehen kostet 10.000 Bäht Strafe.
Kurz hinter der Hafenausfahrt konnten wir die Westen aber ablegen – also alles nur Show und keine Sicherheit.
Die obligatorische, kurze Einweisung über das Verhalten an Bord und dann eine ruhige 3stündige Fährt durch die Andamanensea in Richtung Phi Phi Island.

1. Tauchplatz – Palong Bay

Unser Tauchguide Max (Franzose) hatte das Tauchgeröddel und das Blei fertig gemacht, Shorty reichte aus – ein entspannter Service. smiley
Bei 24 Tauchern a Gruppen zu drei Tauchern waren wir die letzte Gruppe die von Bord ging.

Maske festhalten, BCD aufpumpen, leichte Grätsche und dann ab in das warme Meer. Inflator nach oben, Luft raus und die 5 kg Blei zogen mich nach unten (schon jetzt war klar, dass ich zuviel Blei hatte). Auf 10 m Ernüchterung – oben schien die Sonne und unter Wasser eine trübe Suppe, was der Srömung und dem angehenden Vollmond geschuldet war.
Nach 5 Minuten hatte Max den ersten Hai gesichtet, 1m lang, ein harmloser Weißspitzenriffhai zog in der Strömung vorbei.

Mit zunehmender Tauchzeit wurde die Strömung weniger, die Sicht etwas besser aber die Kamera ….. Meine Gopro hatte noch die mexikanischen Probleme – beim Auslösen glaubte ich, dass die Kamera verzögert, was unscharfe Bilder zur Folge haben würde. Also für diesen Tag waren Videos angesagt, im Hotel wird dann noch einmal die Gebrauchsanweisung gecheckt.
Ansonsten die üblichen, immer beim ersten Tauchgang auftretenden Probleme wie beschlagene Maske, etc..
Nach ca. einer Stunde dann der Sicherheitsstop für drei Minuten auf 5 Meter und auftauchen.
Das Boot kam auf Zeichen, die Leine flog uns um die Taucherbrille, festhalten, ranziehen lassen, Flossen aus und die Leiter hoch – wir waren wieder an Bord.

Eintrag ins Logbuch: 57′ bei max. 17,9 m

Eine Stunde Oberflächenpause vor Phi Phi Island und ein kurzes Mittag an Bord.

2. Tauchplatz – Koh Bida Nok

… auch diesen Spot kenne ich schon aber heute liegt der Rechte der beiden letzten Phi Phi Felsen bei ruhiger See in der Mittagssonne. Gute Voraussetzungen für einen lichtintensiven Videotauchgang.
Anröddeln und Sprung, gleich runter auf 10 Meter und den Felsen an der rechten Schulter ging`s vorwärts.
Die ersten 30 Minuten im Schatten des Felsen ließ die Korallen grau aussehen aber mit der Videoleuchte (1200 Lumen) waren sie zum Leuchten zu bringen.
Das war es auch schon.
Nichts besonderes an Fischen, Lobster versteckten sich mit ihren langen Fühlern unter einem Felsen aber ansonsten – die blanke Enttäuschung, Glück gehört beim Tauchen dazu.
Sicherheitsstopp und auftauchen.

Eintrag ins Logbuch: 55′ bei max. 19,8 m

Die Fahrt zurück dauerte wieder 3 Stunden, zum Schlafen war es an Bord zu unbequem.

Meine Geli wartete schon im Hotel.
Zusammen sind wir Abendessen gegangen, thailändisch, auf eine Masage habe ich verzichtet, denn ich musste mich ja noch um die Kamera kümmern.

An der Hotelbar gab es noch einen Drink (können die auch nicht – süß, teuer und wenig Rum) und dann ins Bett.

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