07.04.2015 / 8. Tag

Tauchfrei – an Ausschlafen war aber nicht zu denken.

Zwei Gründe gibt es dafür. Zum Einen die dicke Luft in der Bude, denn die Klimaanlage muss ausgemacht werden. Die Gefahr ist zu groß sich eine satte Erkältung zuzuziehen. Nachts sinken die Temperaturen nicht unter 25 Grad.
Der andere Grund ist das frühe Frühstück. Es ist tatsächlich unglaublich was sich zur Frühstückszeit für Szenen abspielen.
Schreiende Kinder, Massen an Gästen und eine unzureichende Anzahl von Tischen lassen jeden Morgen einen neuen Kampf entbrennen.
Wer einigermaßen in Ruhe frühstücken will muss früh aufstehen.

So waren wir zeitig fertig.
Nach dem Frühstück noch ein Bad im Meer, zu dieser Tageszeit, es sind noch keine neun Stunden ins Land gegangen, ist dies noch erfrischend zumal der Wind etwas wehte.

Wir hatten noch bis zum späten Nachmittag das Moped. Das wollten wir noch nutzen und es ging zunächst in Richtung Kata Beach. Ich wollte mal sehen was der gestrandete Segler macht. Ich traute meinen Augen kaum, lag das Ding doch, nun weiter ins Wasser gezogen, mit einer Kränkung nach Backbord, vollgelaufen bis zum Deck in der See. Was sind hier für Bergungsspezialisten am Werk?
Ob der Bergungsversuch jemals gelingt, wir werden es wohl nicht erfahren.

Anschließend führte uns der Weg nach Chalong. Ich wollte meiner Geli den Hafen zeigen, von dem aus, wir zum Tauchen „in See stachen“.
Ein kurzer Zwischenstop an der offenen Markthalle irgendwo zwischen Karon und Chalong. Jegliche Waren des täglichen Bedarfs werden dort pfeilgeboten. Interessant waren das Fisch-und Seafoodsortiment und das Obst und Gemüse.
Für den geneigten Mitteleuropäer machten die Fleischstände eine despektierlichen Eindruck, hingen doch die (und zwar alle) Teile eines Schweins, Huhns oder Rindes ungekühlt in der thailändischen Luft.
Die Gerüche in dieser Markthalle sind schwer zu beschreiben, irgendwo zwischen frischem Gemüse und ollem Fisch.

Die Seebrücke in Chalong ist ca. 1.500 m lang, der Planet brannte ohne Gnade vom Himmel, so dass der Giro über die Brücke schnell und kurz ausfiel. Erschöpft von der Hitze haben wir uns am Fusse der Seebrücke ein schattiges Plätzchen gesucht, Kaltgetränke durch die Kehlen und dann zurück ins Hotel.

Am Nachmittag ins klimatisierte Zimmer und nach der Mopedabgabe die obligatorische Massage.

Ich habe diesmal (auf Empfehlung) eine Nacken-und Schultermassage gewählt. Eine Stunde Schmerzen smiley!!!, eine ältere Thai merkte recht schnell meine Problemzonen und hatte einen enormem sportlichen Ergeiz. Jeder verklebte Knoten in meinen Muskeln, und davon gab es reichlich viele, sollte einzeln beseitigt werden.
Nun ja – der Anfang war gemacht.

Am Abend trennten sich (mal wieder) unsere Wege, in diesem Urlaub auffallend oft. Meine tauchenden Mitstreiter zogen es vor mit dem Tuk Tuk in das belebte Patong zu fahren. Wir bevorzugten es etwas ruhiger.

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