Ägypten 2015 | 3. Tag

01.11.2016

Sonntag – ausschlafen.
Frühstück gemeinsam gegen 09.00 Uhr.
Der heutige erste Tauchgang soll ins Hausriff gehen und ist für 13.00 Uhr geplant.
Zum Tagesausklang findet dann noch ein Nachttauchgang statt, wer mitkommt steht noch nicht fest.

4. Tauchgang / Abu Soma / Hausriff

Alle sind an Bord. Die Klamotten werden an Land zusammen gepackt und mit dem E-Karren geht es dann auf die Seebrücke.
Ich sollte noch erwähnen, dass Theos Freundin einen Tauchkurs angefangen hat. Heute geht’s nach dem gestrigen Pooltauchgang das erste Mal ins offene Wasser. Also – Tini ist mit an Bord aber nicht mit uns sondern mit dem Tauchlehrer und noch einem Schüler aus der Schweiz.
Nach dem Sprung ins Wasser ging’s mit der Riffkante zur linken Schulter auf 12 m Tiefe. Ganz entspannt, Christian und ich, wie abgesprochen, zum Fotografieren mit Blick in das Riff, der Rest machte Strecke und war deshalb auch schnell weg.
An dieser Stelle muss ich unbedingt erwähnen, dass Christian ein perfekter Boddy ist, ruhig im Wasser und mich immer im Blick, ich kann noch solange fotografieren, manchmal ist es müßig bis die Dinger sich positioniert haben, Christian ist immer in Richweite und kann im Notfall eingreifen. ????
Clownfische, die ihre Anemone bewachen und andere bunte Fische kamen mir vor die Linse. Nichts aufregendes gefunden.

Eintrag im Logbuch:

5. Tauchgang / Abu Soma / Nachttauchgang

Ein schöner Sonnenuntergang begleitete uns auf unserer Fahrt zum Einstieg.
Dieser Tauchgang sollte ein Nachttauchgang werden. Wir wollten fünf sein, Uwe muss wegen seiner Augen verzichten, am Ende waren wir vier, Junior fehlte. Zu uns gesellte sich noch Jack.
Der Sprung ins Wasser erfolgte bereits im Dunkeln, es hieß – Lampen an.
Im Schein der Lichtkegel ging es auf 18 m. Das Riff um uns herum schlief. Wenig Fische, die lagen unter den Steinen oder in Höhlen und ruhten aus. Die Nachtaktiven waren unterwegs – Smaragdseeigel, Skrimps, usw.
Mit einem Mal ein Zeichen mit der Lampe (kreisende Bewegungen), die Jungs hatten eine aktive Muräne erspäht. Geblendet von den Lampen lag sie ca. 1,5 m lang und mit einem Umfang von gut 50 cm im Freiwasser. Ich traute mich nicht ran und machte einige Fotos aus sicherer Distanz.
Beim Nachttauchgang lohnt es sich in die Höhlen zu schauen, wenn man Glück und ein gutes Auge hat, findet man Scherengarnelen. Rot-weiß gestreifte Garnelen mit kleinen Scheren und langen Fühlern. Ich hatte das Glück und mir sind einige scharfe Aufnahmen gelungen.
Irgendwann war es dann soweit, die 50 bar waren erreicht und es hiess aufsteigen.

Eintrag im Logbuch: 69′ bei 18,5 m

An der Tauchbude war noch Betrieb, d.h. am Fuß der Seebrücke. Das Hotel hatte das Abendessen an den Strand verlegt. Für uns so ein kurzer Weg zum Essen, zwar nicht standesgemäß gekleidet aber egal, die Haare waren noch nass, so dass man uns als hungrige Taucher identifizieren konnte. Themenabend war Spanien – Gegrilltes relativ scharf.

Ausklang des Abends – Gin Tonic an der von uns erfundenen Saunabar

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