6. Tag / 15.04.2013

Etwas ist anders, ausschlafen und das Frühstück erst um 10:00 Uhr.
Wir haben uns verabredet und wollen vom Strand aus zur Tauchbasis tauchen.

11. Tauchgang – Streckentauchen

Gegen Mittag waren die Protagonisten versammelt. Verabredet war – zusammen abtauchen und 350 Grad Peilung mit dem Ziel Tauchbasis. Es ging dann los. Abgetaucht sind wir noch zusammen, nur Tiefe und Peilung wurden unterschiedlich definiert. Am Ende wurden aus 6 Tauchern zwei Gruppen aber gleichzeitig kamen wir am Steg der Tauchbude an. Punktlandung bei 350 Grad.
Auf dem Weg immer am Küstenfelsen entlang „tobte“ das Leben bei bestem Licht im Wasser. In der Brandung Fische über Fische, perfektes Licht von oben ermöglichten schöne Videoclips. Highlight des Tauchganges war eine flüchtende Seeschlange.


Eintrag im Logbuch
: 54′ bei 8,0 m

12. Tauchgang – Jagd auf Feuerfische an der Westküste

Ein spezieller Tauchgang stand bevor. Hintergrund war die unkontrollierte Vermehrung der Rotfeuerfische an der amerikanischen Ostküste. Diese Fischart gehört eigentlich in den südostasiatischen Raum oder in das Rote Meer. In den 80iger Jahren flutete bei einem Wirbelsturm ein Forschungsaquarium mit einer Vielzahl von Rotfeuerfischen. Ab diesem Zeitpunkt erfolgte die unkontrollierte Vermehrung. Diese Fische fressen eine Menge Kleinfische und zerstören damit die Fischpopulation dieser Arten. Da nun der Rotfeuerfisch in der Karibik keine natürlichen Feinde hat, musste ein Lösungsansatz her. Deswegen werden diese Fische bejagt.

Nach einer kleinen theoretischen Einführung ging es an Bord. 30 minütige Fahrt und dann mit 15 Leuten ins Wasser. Die Guide`s hatten Harpunen dabei. Erst passierte zunächst auffallend nichts aber auf unter 20 Metern ging die Jagd los. Ein irres Treiben, die Viecher haben sich standhaft gewehrt, doch am Ende waren es 52 Rotfeuerfische in der Karibik weniger. Es wurde von einer guten Beute gesprochen! Wir haben ein gutes Werk getan und die Tauchbude ist um 75 Dollar pro Person für diesen Trip reicher.

Eintrag im Logbuch: 48′ bei 23,3 m

Das Gute dieser Jagd war, dass wir am Abend unsere Beute auch essen konnten. Dazu trafen wir uns gegen 20:00 Uhr in einem holländischen Landgasthof. Der Rotfeuerfisch liefert ein schmackhaftes Fleisch und war gut zubereitet.
Mit mehreren Absackern auf dem Balkon ging dann der Tag auch zur Neige.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.