7. Tag / 22.11.2013

Das Wetter hat sich nicht verändert, dicke Regentropfen perlen von den tropischen Pflanzen.

Für diese ist es ein Paradis, für uns aber ist improvisieren angesagt, denn damit haben wir nicht gerechnet.

Aber was soll’s es bleibt Zeit für ein ausführliches Frühstück, was wir trotz Regen unter dem Vordach der Terrasse mit Blick auf das Meer genießen.

Es bleibt auch Zeit seinen Gedanken nachzuhängen um dabei festzustellen, dass die kurze Zeit in Thailand neben dem Tauchen auch bei diesem Wetter anderweitig genutzt werden kann.

Mein Glück, die Regenjacke, für die ich von meinen mitreisenden Tauchkollegen zunächst belächelt wurde, ist nun ein willkommener Schutz für mich.

Dem Regen trotzend ging`s ins Dorf zur Massage.

Womit ich beim Thema bin – zu einem Thailandurlaub gehört die tägliche Massage einfach dazu.

Einen geeigneten Salon zu finden ist nicht schwer. Man muss nur die Straße entlang laufen und den Rufen „Massage, Massage“, was mehr geflüstert als geschrien wird, folgen. Relativ schnell hat man den richtigen Salon gefunden. Für uns unweit des Hotels – einmal über die Straße.

Nach dem Betreten der Räume werden die Thais emsig. Wenn, so wie wir, mehrere Probanten kommen, wird zunächst hektisch telefoniert und nach kurzer Zeit kommen die Akteure mit den Mopeds aus allen Richtungen.

Nun folgt der schwierigste Teil, nämlich die Auswahl der richtigen Anwendung. Bei uns waren es die Klassiker „Originale Thaimassage“, „Ölmassage“, „Rücken-,Schulter-und Kopfmassage“.

Dann geht es los – Füße waschen, auf die Liege oder die Matte legen (erst mit dem Bauch nach unten) und auf die Dinge warten die da kommen. Mit den Füßen wird angefangen, dann geht es langsam aufwärts. Nach spätestens 5 Minuten hüpft die Thai auf der Liege herum, zieht an sämtlichen Gliedmaßen und matretiert mit dem Ellenbogen alle Muskeln. Professionelle Thais merken dabei ganz schnell die Problemzonen und geben an diesen Stellen so richtig Gas. Zähne zusammen beißen, denn es ist ja für die Gesundheit.

Zum Achluss ist der Kopf dran, wenn die Haare „gekrault“ und die Ohren umgedreht werden ist es fast geschafft. Höhepunkt dieser „göttlichen“ Stunde ist ein Tee, welcher nach der Massage in kleinen Tassen serviert wird.

Am Abend geben wir im Konsum die gemieteten Mopeds ab und bei Gin &. Tonic geht der Tag zu Ende.

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