1. Tag / Anreise

… der Wecker klingelte um halb fünf, draußen war es noch dunkel, noch ein letztes Kuscheln mit meinem Schatz und ab unter die Dusche. Der Grund für das frühe Aufstehen war der Beginn unseres allherbstlichen Tauchurlaubs.

In diesem Herbst ist die Halbinsel Yukatan in Mexiko unser Ziel.

… aber zunächst hieß es mit dem Zug ab Schwerin bzw. Rostock nach Hamburg, von dort mit der Lufthansa via Frankfurt / das am Main / nach Cancun auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko.

Bahnsteig 3 in Schwerin, die Jungs sassen in der 2. Klasse im Wagen 8. Die Stimmung war trotz des frühen Morgens bestens, die mir gereichte Cola schmeckte nach 7jährigem Havanna.

Die Deutsche Bahn und später die Hamburger S-Bahn brachten uns sicher zum Hamburger Flughafen.

Das Tauchgepäck war schnell abgegeben, wurde durchgecheckt bis Cancun, wir hatten also kein Trödel mehr mit dem Gepäck in Frankfurt, und die A 321 nach Frankfurt wartete bereits auf uns.
Start, kurzer Stop in Frankfurt, umsteigen in die Condor Maschine (diesmal eine Boing) und am Nachmittag waren wird er Sonne ein Stück näher.

Es ging sich gut an! ?

Insgesamt lagen 5.935 Flugmeilen vor uns, für den geschätzten Mitteleuropäer – es sind ca. 10.000 km, nach Frankfurt waren es knapp 40 Minuten und dann der Kanten von 12 Stunden über den Teich bis nach Mittelamerika.

Sechs von sieben Leuten sind dabei, Christian musste krankheitsbedingt absagen.

Der größere Rest sind (dem Alter nach) Uwe, Jörg, Matthias alias Kabbe, ich, Matthias alias Junior und Theo. Bis auf Kabbe haben alle Tauchklamotten dabei.

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… it’s live – in ca. 33.000 ft (Fuß) Höhe / ca. 10.000 m ü.NN, ca. 259 km unterhalb Grönlands über der Labrador Sea und schon 5 Cuba Libre später ist es um 18.23 Uhr MEZ immer noch hell. Kein Wunder – wir fliegen in Richtung Westen und wie wir gestandenen Ostdeutschen spätestens nach einem City-Konzert wissen – „…. und weil die Erde eine Kugel ist, kommt jeder der nach Westen geht im Osten wieder an.“ Im Osten geht die Sonne auf und im Westen demnach unter, so einfach ist die Erklärung. Am Zielort ist es gerade 11.30 Uhr, ca. 7 Stunden liegen noch vor uns. In ungefähr 2 Stunden erreichen wir das amerikanische Festland bei Halifax, über Boston, Washington D.C., New York und Florida überquert geht’s in südlicher Richtung, die Landung dann gegen 18.40 Uhr OZ in Cancun.

Die Jungs schlafen, der Rum zeigt seine Wirkung – gut so!

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Die 12 Stunden zeigten Wirkung, so ist es in der Touristenklasse, enge Bestuhlung, der Vordermann ist immer am wackeln, der Nachbar rutscht einem auf die Schulter, etc..

Gegen 19.00 Uhr, ich übernehme jetzt die Ortszeit, dann die Landung in Cancun, die Einreiseformalitäten waren in einer Stunde erledigt, der Bus stand bereit und die Fahrt in das Hotel „Iberostar Paraiso Beach“ dauerte keine 30 Minuten.

Einchecken im Hotel und ins Bett – der Tag war für uns (für mich) 24 Stunden lang, kein Schlaf im Flieger.

Mal sehen was uns vor der Balkonfenster erwartet, wenn es morgen früh hell wird.

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